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20 Menschen

Christian Kunz

1. Januar 2026

Mit viel Herzblut engagiert sich Christian Kunz, Absolvent unserer Hochschule, seit 2021 als Vizepräsident des Vereins Alumni FHNW Angewandte Psychologie.

  • Stv. Chef des Fachbereichs «Weiterentwicklung Bevölkerungsschutz» & Projektleiter «Bevölkerungsschutz im bewaffneten Konflikt» im Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS
  • Vizepräsident Verein Alumni FHNW Angewandte Psychologie
  • Alumnus Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW

Der Verein Alumni FHNW Angewandte Psychologie wurde 2010 gegründet und zählt heute nahezu 1000 Mitglieder. Warum ist der Verein so erfolgreich?

Dies hat aus meiner Sicht viel mit der Hochschule selbst zu tun. An der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW zu studieren, hat etwas Familiäres. Man arbeitet intensiv in Gruppen und ist in ständigem Austausch mit den Dozierenden. Dadurch wird eine Verbindung zu den Menschen und zur Hochschule aufgebaut, die man nach dem Abschluss nicht einfach aufgeben möchte. Der Alumni-Verein bietet den Rahmen, diese Verbindung aufrechtzuerhalten.
Einen weiteren gewichtigen Grund sehe ich in den abwechslungsreichen und interessanten Jahresprogrammen des Alumni-Vereins. Sie adressieren die Schwerpunkte der Hochschule und bieten fachliche Einblicke, die am Puls der Zeit sind. Gleichzeitig kann an den regelmässig stattfindenden Anlässen die Kollegschaft in lockerem Rahmen gepflegt werden.
Förderlich ist sicher auch, dass man nach dem Studium oder der Weiterbildung automatisch ein Jahr lang Mitglied ist und den Verein dadurch kennenlernt.

«An unserer Hochschule ist vieles familiär: intensives Arbeiten in Gruppen, enger Austausch mit Dozierenden – das schafft eine Verbundenheit, die man nach dem Abschluss nicht einfach aufgibt. Der Alumni-Verein bietet den Rahmen, um diese Verbindung aufrechtzuerhalten.»
Christian Kunz

Sie sind Vizepräsident des Alumni-Vereins. Warum engagieren Sie sich für den Alumni-Verein?

Ich fühle mich sehr verbunden mit der Hochschule und bin dankbar, dass ich hier studieren und mich fachlich und persönlich weiterentwickeln durfte. Es freut mich, wenn ich der Hochschule durch mein Engagement etwas zurückgeben kann. Es bereitet mir aber auch Freude, einen aktiven Beitrag zu einer funktionierenden Plattform des Austauschs zu leisten. Neben den spannenden fachlichen Inhalten ist es immer wieder faszinierend und teils auch überraschend, zu erfahren, wie wir zwar alle in denselben Unterrichtsräumen sassen, uns dann aber in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Das Netzwerk, das hier entsteht, hat ein grosses Potenzial. Ich möchte, dass auch die künftigen Jahrgänge von dieser Plattform des Austauschs und der Vernetzung profitieren können.

An welches Highlight im Zusammenhang mit dem Alumni-Verein erinnern Sie sich besonders gerne?

Im Januar 2017, kurz nachdem ich dem Vorstand beigetreten bin, besuchten wir in Pfäffikon SZ die Ausstellung «Ein Knacks im Leben. Wir scheitern … und wie weiter?». Diese Ausstellung wurde vom bekannten Psychologen Theo Wehner mitkuratiert. Er hielt ein erhellendes Einstiegsreferat und vermittelte glaubwürdig, dass «Scheitern» nichts Schlimmes sein muss, sondern bei der persönlichen Weiterentwicklung teilweise sogar erforderlich ist. Wahrscheinlich kann ich mich aber auch deshalb so gut an den Anlass erinnern, weil ich auf der Bühne bei meiner Begrüssung der Anwesenden als allererstes mit meinem Fuss sein Wasserglas, das er auf den Boden gestellt hatte, umstiess. Das war unfreiwillig ein zum Thema passender Einstieg.

«An der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW stehen Themen im Fokus, die auch in Zukunft Hochkonjunktur haben.»
Christian Kunz

Was macht die Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW aus Ihrer Sicht einzigartig?

An der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW stehen Themen im Fokus, die auch in Zukunft Hochkonjunktur haben. Wir werden uns immer die Frage stellen, wie Arbeit optimal gestaltet werden muss, damit Menschen gesund, leistungsfähig und motiviert bleiben oder welche Bedingungen zu schaffen sind, dass Organisationen sicher, zuverlässig und innovativ sind. Mit den Zukunftsfeldern (New Work, Future Health und Zero Emission) wird der Blick nach vorne gerichtet und Entwicklungen halten frühzeitig Einzug in Forschung und Lehre. Dadurch lässt sich die Hochschule nicht von Themen treiben, sondern gestaltet sie auf innovative Art und Weise. Und dies immer mit dem angewandten Fokus, was die Hochschule für Unternehmen als Praxispartner besonders attraktiv macht. Dies wiederum ist für Studierende sehr attraktiv, weil sie dadurch bereits während ihres Studiums in Kontakt mit möglichen Arbeitgebern kommen. Und die Unternehmen mit Talenten.

Was wünschen Sie der Hochschule für die kommenden 20 Jahre?

Ich wünsche der Hochschule, dass sie auch in Zukunft ein herausragender Ort der Bildung mit familiärer Note, starker wirtschaftlicher Vernetzung, konstruktiv-engagierter Unterstützung für die Studierenden und Sinn für Gegenwart und Zukunft ist. Ich wünsche ihr eine weiterhin so enge Zusammenarbeit mit dem Alumni-Verein. Dies im Wissen, dass die Absolvierenden die wichtigsten Botschafterinnen und Botschafter der Hochschule sind.

Schlagworte: 20 Menschen, Christian Kunz

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